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Der Seniorenbeirat

Der jetzige Seniorenbeirat besteht seit dem 30.06.2014 mit sieben von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde gewählten Mitgliedern und vier benannten Vertretern der ev. Kirche, der kath. Kirche, der AWO und dem DRK. Die Wahlzeit beträgt vier Jahre.

© Sven Janssen

Die Gemeindevertretung hat dazu eine Satzung erlassen, die die Grundlagen und die Aufgaben vorgibt.
Der Seniorenbeirat vertritt die besonderen Interessen der Seniorinnen und der Senioren  und setzt sich für deren Belange ein. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden. Die Mitglieder des Seniorenbeirates sind ehrenamtlich tätig.

Der Seniorenbeirat ist sehr erfreut darüber, dass das von ihm initiierte „Seniorenfrühstück“ so gut angenommen wurde. In Zusammenarbeit mit vhs und Feierabendkreis finden nun „Herbstfahrten“ mit unterschiedlichen Zielen statt. Auch hier gibt es reges Interesse. Große Resonanz erhielten auch der Flyer des Seniorenbeirats sowie die mit dem DRK-Ortsverband Kronshagen entwickelte Notfallkarte mit zusätzlichem Notfallausweis, jeweils als Information für den Notarzt.

Große Bedeutung misst der Seniorenbeirat dem „Runden Tisch“ bei. Zur Auftaktveranstaltung im März 2016 wurden alle Vereine, Verbände und Organisationen eingeladen, die sich ehrenamtlich oder professionell mit der Seniorenarbeit in Kronshagen befassen. In Zusammenarbeit  mit der vhs und dem Feierabendkreis möchte der Seniorenbeirat im Bürgerhaus in der Zeit von September bis März monatlich, mittwochs Vormittag von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr, eine  Vortragsreihe zu aktuellen Themen einrichten.

Protokolle und Termine der Sitzungen finden Sie hier.

Im Online-Artikel der Kieler Nachrichten vom 09.07.2018 stellen sich die zehn Kandidaten zur Wahl des Seniorenbeirats vor:

Origami im Rathaus Kronshagen? In dieser Woche war das Falten von 4000 Stimmzetteln angesagt. Mitarbeiter bereiteten die Briefwahlunterlagen für den Seniorenbeirat vor. Sie werden in den nächsten Tagen versandt. Am Mittwoch stellten sich die zehn Kandidaten vor etwa 100 Besuchern im Bürgerhaus vor. Zehn Kronshagener kandideren für den Seniorenbeirat (von links unten): Gisela Mlynek, Karin Carstensen, Evelyn Ufer und Beate Brandt sowie Manfred Bornhöft, Ralf Hagemann, Wolfgang Lück und Rolf Steinborn. Ortsabwesend waren Uwe Hartwig und Manfred Spyra. 

Das Gremium, das sich speziell für die Interessen der über 60-Jährigen einsetzt, ist der Seniorenbeirat. Für die jetzige Wahl war es kein Problem, genügend Kandidaten zusammenzubekommen. Zehn haben sich bereiterklärt, sieben von ihnen können Mitglieder werden. 

Zwei Kandidaten sind zum ersten mal dabei.

Zwei der zehn Kandidaten sind neu: Karin Carstensen (67) war vor dem Ruhestand 40 Jahre lang als Krankenschwester im Städtischen Krankenhaus in Kiel beschäftigt; zudem ist sie seit 25 Jahren in der Siedlergemeinschaft aktiv. Gisela Mlynek (68) war kaufmännische Angestellte. Sie kennt die Sorgen und Nöte älterer Menschen durch die Betreuung ihrer 93-jährigen Mutter und Schwiegermutter.

Acht Kandidaten stellten sich bereits 2014 zur Wahl: Zu ihnen gehören Manfred Bornhöft (ebenfalls Beauftragter für Menschen mit Behinderung), Beate Brandt (Themenschwerpunkte: Umwelt und Verkehr), Ralf Hagemann (Ortskernplanung und Sicherheitsberatung), Uwe Hartwig (bis 2017 Beiratsvorsitzender), Wolfgang Lück (Seniorenbeirat seit einem Jahr), Manfred Spyra (als Arzt auf Gesundheitsprobleme im Alter spezialisiert), Rolf Steinborn (Ex-TSV-Fußballtrainer und Mitbegründer des Spielmannszuges) sowie Evely Ufer (seit 2017 Vorsitzende des Seniorenbeirates).

Bis Donnerstag, 9. August, 18 Uhr, müssen die Wahlbriefe im Rathaus eingegangen sein. Die öffentliche Auszählung beginnt dort am Folgetag ab 12 Uhr.

 

Text und Bild: Torsten Müller

Seniorenbeirat

Kopperpahler Allee 69
24119 Kronshagen

0431/24850188

Sprechstunde: Jeden 1. Donnerstag im Monat von 16.00-17.00 Uhr im Bürgerhaus Kronshagen, Kopperpahler Allee 69, Beratungsbüro UG.

Seniorenbeirat – Die Notfalldose im Mittelpunkt

Eine umfangreiche Tagesordnung bestimmte die Sitzung des SBK am 14.03.
So wurde Herr Johannsen als Ersatzvertreter der Christusgemeinde in sein Amt eingeführt.
Die Verwaltung teilte mit, dass Herr Grüner nach Abschluss seiner Weiterbildung in absehbarer Zeit die Geschäfte des Rentenberaters übernimmt. Die Sprechstunden sollen dann wieder im Rathaus stattfinden.
Neben den Berichten aus den Ausschüssen wurde beschlossen, dass die Veranstaltung „Platt und Punsch“ am 23.11. stattfinden soll. Der SBK hat die Organisation übernommen, nachdem der Sozial-Ausschuss die Zustimmung erteilt hat.
Das Thema „Wahlprüfsteine“, Fragen an die Parteien zur Kommunalwahl, wurde ausführlich diskutiert. Ein entsprechendes Schreiben an die kandidierenden Gruppierungen ist in Vorbereitung. Die erbetenen Antworten werden dann ca. Mitte April öffentlich gemacht, so dass sich die Wähler ein Bild machen können.
Wichtiges Thema war ebenfalls die Notfalldose. Nachdem diese zunächst auf Ablehnung stieß, hat der Vorstand aufgrund der Informationen in der Presse und der sich daraus entwickelnden Nachfrage beschlossen, eine Anzahl zu bestellen und diese während des Seniorenfrühstücks am 06. März anzubieten. Innerhalb kürzester Zeit war über die Hälfte des Vorrats an den Mann bzw. die Frau gebracht.
Gespräche der Vorsitzenden mit den ortsansässigen Apotheken erbrachten dort Zustimmung. Sowohl Frau Prigann (ULEX) als auch Herr Umlauff (Hochhaus) erklärten sich bereit, den Verkauf zu übernehmen.
Da bisher keine Sponsoren gewonnen werden konnten, wurde der Abgabepreis, der von der Bestellmenge abhängt, auf € 1,50 festgelegt.
Die Notfalldose ist somit ab sofort in der ULEX-Apotheke und in der Apotheke im Hochhaus erhältlich. Der SBK hält ebenfalls einen kleinen Bestand vor.

Zum Vormerken:
Die nächste öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates findet voraussichtlich am Mittwoch, 11.04.2018 um 10:00 Uhr im Bürgerhaus statt.
Die für den 21.03. und 04.04. vorgesehenen Vorträge müssen aus organisatorischen Gründen leider ausfallen und werden zum späteren Zeitpunkt nachgeholt.
In der vergangenen Sitzung wurde beschlossen, das nächste Seniorenfrühstück am 06.06. im St. Bonifatiushaus im Wildhof durchzuführen. Karten wird es ab Mitte Mai geben.
Die „Fahrt ins Blaue“ findet am 04. Juli statt. Die gemeinsame Kaffeetafel ist diesmal im Bürgerhaus. Hier sollen auch die Kandidatinnen und Kandidaten zur Seniorenbeiratswahl vorgestellt werden.

Die Sprechstunde des Seniorenbeirats und des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen werden nach wie vor am 1. Donnerstag im Monat allerdings zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. 16:00 bis 17:00 Uhr der Seniorenbeirat, ab 17:00 Uhr der Beauftragte für Menschen mit Behinderung.

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, Interesse an der Mitwirkung im zukünftigen Seniorenbeirat haben, dann besuchen Sie unsere öffentlichen Sitzungen oder informieren sich bei den Mitgliedern des jetzigen Beirats.
U.H.

Wahlprüfsteine

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Tag der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2018 rückt näher. Der Seniorenbeirat Kronshagen (SBK) nimmt die Kommunalwahl zum Anlass, den kandidierenden Parteien und der Wählergemeinschaft einige Fragen zu stellen.

Grundgedanken zur Wahl

Für alle Bürger Kronshagens stellt sich die Frage nach mehr Lebensqualität, speziell für die Bürgerinnen und Bürger  über 60. Dabei sind insbesondere folgende Bereiche von besonderer Bedeutung:

  • Sicherung der sozialen Infrastruktur
  • bezahlbares Wohnen im Alter und Pflege
  • Pflegeheime, die ihren Auftrag zum Wohle der Senioren/innen erfüllen
  • generationenübergreifende Angebote
  • gesellschaftliche Anerkennung der Lebensleistung der Senioren/innen

Hierzu bittet der Seniorenbeirat Kronshagen Sie, die nachfolgenden Fragen  zu beantworten:

  • Etliche lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger verfügen über ein deutlich eingeschränktes Einkommen. Dazu kommen häufig körperliche Beeinträchtigungen, die es erforderlich machen, Wohnungen altersgerecht auszustatten. Wie stellen Sie sich vor, in naher Zukunft in Kronshagen den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum, z. B. im Ortskern, mit seniorengerechter Ausstattung zu ermitteln und zu verwirklichen?
  • Ältere Bürgerinnen und Bürger sind stärker von dem örtlichen Angebot abhängig. Dieses bezieht sich sowohl auf den öffentlichen Personennahverkehr, die fußläufige Nahversorgung, die angebotenen Radwegverbindungen und den angebotenen Park¬raum im Ortszentrum. Wie und wo sehen Sie Möglichkeiten, diesem Bedarf gerecht zu werden? (z.B. bei der Ortskernplanung)
  • Welchen Standpunkt vertreten Sie zur möglichen Entlastung der Bürgerinnen und Bürger durch den Verzicht auf Straßenausbaubeiträge oder deren nach Vermögenslage abgestufte Modifikation, da gerade lebensältere Bürgerinnen und Bürger mit der zusätzlichen finanziellen Belastung erhebliche Probleme bekommen können? Wie  stellen Sie sich ggf. die Kompensierung des Ausfalls im Gemeindehaushalt vor?
  • Nicht alle älteren Bürgerinnen und Bürger sind vertraut mit dem Internet und der Digitalisierung. Wie wollen Sie ihnen helfen, diese Veränderungen mit den neuen Medien und Anforderungen im Alltagsleben zu meistern?
  • Welche Ideen haben Sie in sonstigen Bereichen des Gemeindelebens, um der Lebensleistung der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger gerecht zu werden?

Der Seniorenbeirat Kronshagen bedankt sich bei Ihnen für Ihre Bemühungen.

 

Antworten der Parteien

Links

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Landesseniorenbeirat

Bundesgemeinschaft der Senioren-Organisationen