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Straßenbeleuchtung

Die Straßen der Gemeinde Kronshagen sind zur besseren Orientierung und aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht mit Straßenbeleuchtung versehen; 1.298 Straßenlaternen sorgen in den Abend- und Nachtstunden dafür, dass jedermann sicher die Straßen und Radwege sowie die Gehwege nutzen kann.

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, werden regelmäßig Standsicherheitsprüfungen der Straßenlaternen mit einer Masthöhe ab 3,50 m vorgenommen. Bei der Prüfung durch ein Prüffahrzeug wird die Kraft simuliert, die der Wind auf das Mastsystem ausübt (Biegemomentverlauf). Das Mastsystem wird dabei mit einer vorab berechneten Kraft lang­sam zunehmend belastet und dabei gleichzeitig die Auslenkung des Mastes gemessen. Das Be- und Entlasten sowie die Auslenkung des Mastes werden während des Prüfverfahrens technisch überwacht, so dass Fehler im Mast zerstörungsfrei festgestellt werden können. Aber auch die Straßenlaternen mit einer Höhe von bis zu 3,50 m werden regelmäßig auf Materialschäden, Korrosion und Standfestigkeit durch den Bauhof überprüft. Es ist somit gewährleistet, dass sämtliche Straßenlaternen kontrolliert werden, um Gefahren durch umstürzende Beleuchtungskörper vorzubeugen.

Aber nicht nur die Standsicherheit der Straßenbeleuchtung wird regelmäßig überprüft, sondern auch die energetische Effizienz regelmäßig optimiert. So werden die bestehenden Leuchtmittel energieeffizient ausgetauscht. So ist es möglich, durch neuartige Leuchtmittel sowie durch den Einbau von Reduzierschaltungen die Betriebskosten um bis zu 56 %, die Energiekosten um bis zu 47 % und den CO2-Ausstoß um bis zu 54 % zu reduziere.

Auf Grund der hohen Investivkosten, die sich jedoch in durchschnittlich vier Jahren amorti­sieren, kann die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung nur sukzessive erfolgen. So wurden in 2010 92 Lichtpunkte, in 2012 336 und werden in 2014 160 Lichtpunkte energetisch saniert; damit wären die Hauptverkehrsachsen und viele Nebenstraßen hinsichtlich der Straßenbeleuchtung energetisch und beleuchtungstechnisch optimiert. In den Jahren ab 2015 werden dann die restlichen Lichtpunkte u. a. in den Gebieten Am Holm, Bürgermeister-Drews-Straße, Herrenwiese, Suchsdorfer Weg, Vogteiweg und Waidmannsruh mit jährlich 100.000 € schrittweise auf den neuesten technischen Stand gebracht.